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GGL drängt auf flexible Strukturen beim GlüStV 2021

Xander Keller · Sep 27, 2026

GGL drängt auf flexible Strukturen beim GlüStV 2021

GGL-Behörde und regulatorische Entwicklungen im deutschen Glücksspielmarkt

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat während der laufenden Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 eine anpassungsfähigere Regulierung gefordert, weil sich Technologien, Geschäftsmodelle und illegale Angebote schnell verändern während Vertragsänderungen oft Jahre in Anspruch nehmen.

Hintergründe zum GlüStV 2021

Der GlüStV 2021 regelt seit seiner Einführung den Markt für Glücksspiele in Deutschland und schafft einheitliche Standards für Lizenzvergabe sowie Aufsicht, doch Beobachter stellen fest dass die festgeschriebenen Verfahren bei neuen Entwicklungen nur schwer Schritt halten können.

Die Forderung der GGL nach Anpassungsfähigkeit

Experten der Behörde betonen dass die Aufsicht mit dem Tempo technologischer Innovationen und sich wandelnder illegaler Angebote mithalten muss, und sie verweisen darauf dass Änderungen am Vertrag derzeit mehrere Jahre beanspruchen während sich die Branche ständig weiterentwickelt.

Steigende Durchsetzungsmaßnahmen

Die Zahlen zeigen eine klare Intensivierung der Durchsetzung, denn Verbotsverfahren sind von 68 Fällen im Jahr 2022 auf 287 im Jahr 2025 gestiegen und verdeutlichen damit den wachsenden Druck auf nicht lizenzierte Anbieter.

Entwicklung der Glücksspielaufsicht und Verbotsverfahren in Deutschland

Und hier wird deutlich wie die Behörde ihre Ressourcen verstärkt einsetzt um illegalen Aktivitäten entgegenzutreten, während gleichzeitig der Ruf nach flexibleren Instrumenten lauter wird um künftige Herausforderungen schneller bewältigen zu können.

Auswirkungen auf die laufende Vertragsprüfung

Im Rahmen der Überprüfung des GlüStV 2021 argumentiert die GGL dass starre Regelwerke den Anforderungen eines dynamischen Marktes nicht gerecht werden und sie plädiert daher für Mechanismen die eine raschere Anpassung ermöglichen ohne die Grundprinzipien des Verbraucherschutzes zu gefährden.

Ausblick auf September 2026

Im September 2026 stehen weitere Beratungen zur Vertragsnovelle an und Beobachter erwarten dass die Position der GGL dort eine zentrale Rolle spielen wird wenn es darum geht zukünftige Regulierungsansätze zu gestalten.

Fazit

Die Stellungnahme der GGL unterstreicht den Bedarf an einer Regulierung die mit dem technologischen Wandel Schritt halten kann und die steigenden Verbotsverfahren liefern konkrete Belege für die aktuelle Herausforderungslage im deutschen Glücksspielmarkt.